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Älplermagronen – ein traditionelles Schweizer Gericht

von
am
9. September 2018

Wir sind nun seit einer Woche auf dem Limacher Tannen Hof und bekommen viele tolle Einblicke ins Hofleben bei meiner Tante Irene und meinem Onkel Urs.

Passend zu unserer Situation möchten wir euch heute mit einem einfachen, aber äußerst populären Gericht aus dem Schweizer Alpengebiet beglücken und freuen uns, dass auch die Kategorie welt.gerichte langsam Form annimmt.

 

Worterklärung

Als Älpler wird in der Schweiz ein Hirte bezeichnet, der (meistens) auf einer Alm Vieh von anderen Bauern hütet und deren Milch zu Käse oder Butter weiterverarbeitet. Älpler bewohnen meistens sogenannte Almhütten im Hochgebirge der Alpen und verbringen dort die Sommermonate von Juli bis September.

Magronen wurden als Lehnwort vom Italienischen maccheroni (kurze Röhrennudeln) ins Schweizerdeutsche übernommen.

 

Rezept nach Mama Thesy´s Art

Natürlich gibt es bei der Zubereitung regionale Unterschiede und Vorzüge, wir präsentieren euch das exklusive Rezept für Älplermagronen nach Mama Thesy´s Art, welches hiermit zum ersten Mal dokumentiert wird. 🙂

„Dankä Mami!“

 

Zutaten:

  • 500 g Kartoffeln
  • 250 g Penne (Magronen)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Mehl
  • 150 g Greyerzer Käse (Gruyère)
  • 250 ml Sahne
  • Pfeffer
  • Salz
  • frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel)

 

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen, vierteln und zusammen mit den Penne 1o min in Salzwasser kochen
  2. Zwiebel schälen, halbieren, in feine Ringe schneiden und mit Mehl vermischen
  3. Käse fein reiben
  4. Ofen auf  auf 180°C bei Oberhitze vorheizen
  5. Pasta und Kartoffeln in eine vorgefettete Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen und Sahne darüber gießen
  6. Käse gleichmäßig darüber verteilen und 50 g Butter beigeben
  7. Auflauf 10 min im vorgeheizten Backofen backen, bis der Käse komplett geschmolzen ist
  8. in der Zwischenzeit Zwiebelringe bei mittlerer Hitze in Butter knusprig braten
  9. Auflauf aus dem Ofen nehmen, 50 g Butter darüber verteilen, mit Zwiebeln und Kräutern garnieren
„En Guete mitenand!“
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1 Kommentar
  1. Antworten

    Werner

    9. November 2018

    Heute haben wir die Älplermagronen ausprobiert. Wirklich toll! Ein ganz neuer Geschmack.

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